
Gnaschwitz/Doberschau 2. –
Milkel 2. 3-2
Das erste Punktspiel der Milkler begann sehr gut. Nach ein
paar nervösen Minuten zum Auftakt kam die Elf nach einer viertel Stunde dann gut
ins Spiel. Die Abwehr stand zu nächst sicher und das Mittelfeld leitete immer
wieder mit schnellen Pässen auf die beiden Spitzen Koberstein und Schuster, C.
gefährliche Angriffe ein, Die erste Möglichkeit hatte jedoch René Schuster der
nach knapp 20 Minuten 2 Gegner an der Strafraumgrenze aussteigen ließ, jedoch
den Abschluß nicht fand und hängen blieb. Wenige Minuten später wieder ein
schneller Pass auf Schuster, der auf der linken Seite sich durchgesetzt hatte –
sein Lupfer ging über das Tor.
Nun hatte man aber das Mittel
erkannt mit dem die Gnaschwitzer Abwehr in Bedrängnis gebracht werden konnte.
Mit steilen Pässen auf Koberstein, der nun mehrmals die Chance hatte die Führung
zu erzielen, war man schließlich nach Zuspiel von Bartko erfolgreich (35.
Minute). Milkel zog sich nicht zurück, sondern man versuchte weiter Druck zu
machen. Ein erneuter langer Pass auf Bartko, der sich an der Straufraumgrenze
durchsetzte und dem Torwart mit einem schönen Schuß in das linke obere Eck keine
Chance ließ, erhöhte den Zwischenstand auf 2:0 (40. Minute). So ging man auch in
die Pause. Zunächst lief es gut.
Nach der Halbzeitpause wurden
die Gastgeber stärker und die Milkler ließen sich davon zunächst verunsichern.
Noch dazu ließen sich die Spieler auf Diskussionen mit dem Schiedsrichter ein,
der die erste Halbzeit gut pfiff, aber jetzt doch deutliche Fehler zu Ungunsten
der Milkler machte. Der Druck der Gnaschwitzer wurde immer größer und als der
linke Stürmer sich wiederholt in den Strafraum eindringen konnte, kam er nach
einem verunglückten Schuß zu Fall – ein Pfiff, ein äußerst fragwürdiger
Elfmeter. Die Gnaschwitzer verkürzten nach 60 Minuten auf 2:1. Die Milkler
wurden immer unsicherer: weder Mittelfeld, noch Angriff konnten noch den Ball in
den eigenen Reihen. Ein Abwehrfehler bescherte den Gastgebern den Ausgleich
(66.Minute). Doberschau erkannte nun, dass ein Sieg für sie nicht unmöglich war
und machte weiter Druck. Nach einem angeblichen Foul im Mittelfeld gab es
Freistoß gegen Milkel. Die resultierende Flanke fand in einem völlig
freistehenden Angriff tatsächlich den Führungstreffer (72. Minute). Erst jetzt
fanden die Milkeler wieder besser ins Spiel und kamen noch zu ein paar
Gelegenheiten, die größte hatte wohl Schuster, C. als überraschend ein
Abwehrversuch der Gnaschwitzer zu einer Flanke für den rechten Milkeler
Angreifer wurde. Sein Kopfball ging allerdings einen Meter am rechten Pfosten
vorbei (78.Minute). Es wurde nichts mehr mit dem neuerlichen Ausgleich. Zu allem
Überfluß bekam Verteidiger Schöbitz auch noch die gelb-rote Karte nachdem er ein
angebliches Handspiel beging und vorher bereits wegen Meckerns verwarndt wurde.
Die 2:0-Halbzeitführung konnte
leider nicht verwertet werden – eine Schwäche die bereits in der
Vorbereitungsphase auffiel.
Milkel: Schneider, Lang,S.,
Lang,St., Schöbitz, Kutschke, Schuster,R., Bartko, Jurischka (65.Michalk),
Stegart, Koberstein, Schuster,C. (78. Wagner)